Afrikanischer Einheitstag

Information, Spaß und Austausch

Der Dialog der Kulturen stand am Tag der afrikanischen Einheit im Vordergrund, der am 4. Juni 2011 in Dortmund stattfand. Hierzu waren Vertreter der Diplomatie, der Stadt Dortmund und der Diaspora geladen. Anlass der Feier war die Gründung der Organisation für afrikanische Einheit (Organisation of African Unity (OAU, 25. Mai 1963), heute Afrikanische Union (AU). Dieser Tag ist von besonderer Bedeutung für Afrikaner und Diaspora-Afrikaner, da er die Erfolge im Kampf gegen Kolonialismus und kontinentalen, sowie globalen Rassismus symbolisiert. So bot AfricanTide Union e.V. eine Plattform für die Diaspora, auf der sie sich feiern, präsentieren und über sich informieren konnten.

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Auf Herausforderungen antworten: Die Rolle der Diaspora

Nach der tiefen Krise zwischen 1996 und 2008 haben sich 2009 die Regierungen in Afrika zunehmend stabilisiert und erholt. Dies geht aus einer Umfrage der Weltbank von 2009 hervor. Solche Statistiken sind ermutigend, dennoch bleiben Fragen offen über die Beständigkeit und Wirksamkeit der erfolgten Maßnahmen. Wie dem auch sei, wenn die zivile Bevölkerung und die Politiker daran teilhaben wollen, die Regierung umzuformen und diese für Afrika verantwortlich zu machen, müssen sie sich selbst fragen, inwieweit ihre eigene Arbeitsweise die Afrikaner im In- und Ausland betrifft und dabei nicht vergessen, dass Verantwortung zu Hause beginnt. Bevor sie als Repräsentanten antreten, müssen sie, noch vor den Menschen, die sie vertreten sollen, Verantwortung für Gesellschaft und Politik übernehmen.

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Eine deutsch-nigerianische Begegnung

Die Eröffnungsveranstaltung des Projektes "Knowing me, knowing you (gegenseitig kennenlernen)" fand am 17. September 2010 in Dortmund statt.

Dies war das erste Event einer lang angelegten Reihe von Veranstaltungen, die das Ziel haben, den kulturellen Austausch zu fördern und Brücken zwischen den Kulturen zu bauen.

Um den Tag der deutsch-nigerianischen Begegnung standesgemäß zu beginnen und den Ländern den nötigen Respekt zu zollen, wurden beide Nationalhymnen gespielt. Die Musik spielte auch im weiteren Verlauf des Abends immer wieder eine große Rolle. Künstler wie Master Blaster und DJ Tomekk mischten sich unter die Gäste und konnten sich an einem Konzert von Toni Tuklan und Auftritten von noch unbekannten Talenten erfreuen.

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